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„50 Prozent an die Natur zurück“
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„50 Prozent an die Natur zurück“

Geht es um visionäre Projekte, gilt das Büro 3deluxe weltweit als Top-Adresse. Creative Director Dieter Brell über Nachhaltigkeit und Greenwashing, sinnvolle Stadtplanung, adaptive Re-Use, Holz und Lehm – und das Prinzip, stets 50 Prozent an die Natur zurück zu geben.

Nie eine Idee verwerfen, ehe alle Möglichkeiten zur Umsetzung ausgelotet wurden: Mit diesem Credo hat sich das Wiesbadener Büro 3deluxe den Ruf DER Top-Adresse für visionäre, nachhaltige Architektur erarbeitet. Vor rund 20 Jahren mit cool-zeitgeistigem Design für die Jugend- und Musikszene gestartet, entwirft das Studio heute Projekte, die wie pralle Pakete zukunftsorientierter Lösungen wirken. Nicht immer leicht zu finanzieren, aber durchdacht und umsetzbar. Wie etwa das Konzept eines schwimmenden Campus für eine New Yorker Umweltorganisation, das vorschlägt, bei jedem Bauvorhaben 50 Prozent an die Natur zurückzugeben.

Architektur, die inspiriert und bereichert

Von Holz- und Lehmbau, sinnvoller Nutzung bestehender Gebäude und Dachbegrünung bis zu zukunftsfitter Stadtplanung und neuen Wohn-Modellen: Das interdisziplinäre Team will „etwas schaffen, das die Welt bereichert und inspiriert“. Mit „Öko-Guru“-Status habe dies allerdings nichts zu tun, betont 3deluxe Gründungsmitglied und Creative Director Dieter Brell. Und hat uns im Gespräch geschildert, welche Ideen und Konzepte er und seine Kollegen für zukunftstauglich halten – und wo Architektur und Bauindustrie an ihre Grenzen stoßen.

Design für die Umweltorganisation „WeThePlanet“: Ein schwimmender Campus vor New York. (Bild: 3deluxe)
3deluxe Design für die Umweltorganisation „WeThePlanet“: Ein schwimmender Campus vor New York.

3deluxe ist für visionäre, aber auch für nachhaltige und besonders lösungsorientierte Entwürfe bekannt. Was ist für Sie ausschlaggebend, wenn es um die Entscheidung geht, ein Projekt zu machen – oder eben nicht?

Dieter Brell: Es sollte interessant sein und zu unserer Expertise passen. Wir sind ein designorientiertes Architekturbüro mit großer Leidenschaft für Innovation und seit einigen Jahren auch mit einem verstärkten Blick auf das Thema Nachhaltigkeit. Wenn es hier eine große Deckungsgleichheit mit Projektanfragen gibt, ist es ideal. Aber wir betreiben das Architekturgeschäft lange genug um zu wissen, dass unsere Wünsche und die Anforderungen von Projekten und Auftraggebern nicht immer kongruent sind. Wir sind letztendlich Dienstleister.

Was ist mit „interessant“ konkret gemeint?

Wir haben uns immer dafür interessiert, wie die Zukunft aussieht, wie die Gesellschaft sich entwickelt und was wir als Architekten und Designer Konstruktives dazu beitragen können. Wenn wir mit einem Projekt die Möglichkeit haben, Lösungen anzubieten, die neu, spannend und innovativ sind, und unsere gebaute Lebenswelt ein Stück lebenswerter und zukunftsfähiger machen, ist es für uns ein gelungenes Projekt.

Um welche Aspekte geht es Ihnen da?

Das ändert sich natürlich mit der Zeit. Was vor 20 Jahren modern und relevant war, ist es heute nicht mehr. Das Wichtigste für uns ist, etwas zu machen, das die Welt ein bisschen inspiriert und positiv bereichert. Dazu gehören sehr viele sehr unterschiedliche Aspekte.

Frühe Werke: Der Aufstieg des Büros begann mit coolem Zeitgeist-Design für Jugend- und Musik-Szene. (Bild: 3deluxe)
Frühe Werke: Der Aufstieg des Büros begann mit coolem Zeitgeist-Design für Jugend- und …
Frühe Werke: Der Aufstieg des Büros begann mit coolem Zeitgeist-Design für Jugend- und Musik-Szene. Zum Beispiel mit dem Cocoon Club des Techno-Star-DJs Sven Väth. (Bild: 3deluxe)
… Musik-Szene. Zum Beispiel mit dem Cocoon Club (Bild oben) des Techno-Star-DJs Sven Väth.

Entwürfe wie jener des „schwimmenden Campus“, den 3deluxe für die New Yorker Umweltorganisation „WeThePlanet“ konzipiert hat, bieten deutlich mehr als „ein bisschen“ Inspiration. Wie kommt es, dass sich eine international engagierte Organisation wie diese wiederholt an Ihr Wiesbadener Büro wendet?

„WeThePlanet“ veranstaltet eigentlich Kongresse und Summits im UN-Gebäude, was während der Pandemie aber nicht mehr möglich war. So kamen sie auf die Idee, sich vielleicht ein eigenes Gebäude zu bauen. Und plötzlich stand eine der Gründerinnen bei uns im Büro und sagte, „Hi, ich bin Laura aus New York und hab‘ gehört, dass ihr gut seid“.  

Der Gedanke ist, was für interessante Gebäudestrukturen entstehen könnten, wenn man gezwungen wäre, bei jedem Vorhaben einen Teil des Volumens der Natur zur Verfügung zu stellen.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Der erste Entwurf, den Sie dann für sie gemacht haben, war eben diese schwimmende Plattform, die allerdings nach wie vor auf Realisierung wartet. Lässt sich inzwischen sagen, wann sie gebaut werden kann – und ob überhaupt?

Diese Projektstudie haben wir im Wissen gemacht, dass es sehr schwierig zu realisieren sein wird. Der Auftraggeber hatte uns aufgefordert, erst einmal frei darüber nachzudenken, welche Eigenschaften eine Architektur haben müsste, die die Werte seiner Organisation vermittelt. Eine schwimmende Plattform vor Manhattan ist natürlich auch ein großes Politikum. Dort suchen längst viele nach Möglichkeiten, den teuren Baugrund an den Fluss-Seiten zu vergrößern.

Das Thema schwimmende Architektur wird immer relevanter, weil viele Städte mit dem Ansteigen der Meeresspiegel umgehen müssen. Auch der mobile Aspekt von Architektur hat uns hier gereizt.

Inwiefern?

In Metropolen wie New York zu bauen wird immer schwieriger. Ein großer Aufwand mit gewaltigen Kosten! Allein schon die Arbeiter in die Stadt zu bringen, die auch irgendwo wohnen müssen, den Verkehr zu sperren…  und all die weiteren logistischen Fragen, die es zu lösen gilt!

Deshalb finden wir die Idee, Gebäude an Orten zu bauen, wo Platz ist und die Erstellungskosten geringer sind, und dann auf dem Seeweg an den gewünschten Standort zu bringen, durchaus zukunftsträchtig. 

Visionäres Projekt auf dem Wasser: Zur Hälfte für menschliche Nutzung und zur anderen Hälfte für Natur gedacht. (Bild: 3deluxe)
Visionäres Projekt auf dem Wasser: Zur Hälfte für menschliche Nutzung und zur anderen Hälfte für die Natur gedacht.

Das Konzept beinhaltet obendrein den Vorschlag, bei Neubauten stets 50 Prozent an die Natur zurück zu geben…

Ja, das ist eine der vielen Facetten der Studie. In unserem Entwurf sind 50 Prozent des Volumens für ein schwimmendes Naturbiotop und die anderen 50 zur Nutzung für die Menschen gedacht.

Die Idee dahinter ist, die Möglichkeiten von Integration von Natur in Architektur in Bauvorhaben stärker auszuloten – jenseits von üblicher Balkon- oder Terrassenbegrünung. Mit dem Hintergedanken, was für interessante Gebäudestrukturen entstehen könnten, wenn man gezwungen wäre, bei jedem Vorhaben einen Teil des Volumens der Natur zur Verfügung zu stellen. 

Für das zweite „WeThePlanet“ Projekt, nämlich den neuen Hauptsitz in New York, hat 3deluxe Studien über die Vorteile von Dachbegrünung gemacht. Mit welchem Ergebnis?

Mit einem deutlich konkreteren, leichter realisierbaren. Dachbegrünung ist im Zuge der Klimaerwärmung ja überall ein Thema. Viele Städte haben begonnen, Flachdächer weiß zu streichen, damit sich die Gebäude im Sommer nicht so erhitzen und wieder runtergekühlt werden müssen. Intensive Dachbegrünung würde auf den vielen Flachdächern in New York deutlich mehr bringen, weil die Pflanzen zusätzlich wie Partikelfilter wirken, die Luftqualität erhöhen und den gesamten urbanen Klimakosmos verbessern.

Alles, was man nicht abreissen und neu produzieren muss, ist erst einmal gut fürs Klima.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Auf ein bestehendes New Yorker Flachdach gesetzt: Entwurf  für den Hauptsitz der Umweltorganisation „WeThePlanet“. (Bild: 3deluxe)
Auf ein bestehendes New Yorker Flachdach gesetzt: Der Entwurf …
Auf ein bestehendes New Yorker Flachdach gesetzt: Entwurf  für den Hauptsitz der Umweltorganisation „WeThePlanet“. (Bild: 3deluxe)
… für den Hauptsitz der Umweltorganisation „WeThePlanet“.

Das von Ihnen entworfene Hauptbüro der Umweltorganisation setzt neue, begrünte Etagen und ein bepflanztes Dach auf ein altes Gebäude…

Statt auf der grünen Wiese zu bauen und weiteren Boden zu versiegeln, kann man so die Stadt effizienter verdichten. Es gibt dort sehr viele robust gebaute Warehouse Gebäude mit vielleicht fünf, sechs Stockwerken und einem Flachdach, die zusätzliche Aufbauten vertragen.

Sie haben auch ein Projekt in Wiesbaden, das eine denkmalgeschützte Werkshalle in ein modernes, nachhaltiges Smart-Office Gebäude verwandelt. Wie stehen Sie allgemein zur Umnutzung alten Bestands?

Wir haben das Thema adaptive Re-Use für uns entdeckt, weil viele, um die 1980er Jahre errichtete Büro-Gebäude zurzeit leer stehen, während nebenan neu gebaut wird. Sie entsprechen einfach nicht mehr dem Standard, in dem Firmen ihre Mitarbeiter unterbringen wollen, sind aber erst 40 Jahre alt und längst nicht abbruchreif. Gestaltet man sie smart und zeitgemäß um, werden sie oft sogar interessanter und attraktiver als ein Neubau. Darin steckt sicherlich ein großes Potenzial für die Zukunft.

In Wiesbaden haben wir uns für ein Box-in-the-Box Konzept entschieden, mit einem Zwischenraum zwischen alter und neuer Fassade. Dort kann man begrünen, halb im Freien Besprechungssituationen und zum Beispiel eine Cafeteria platzieren. 

Wiederbelebung mittels „Box-in-the-Box“ System: Eine denkmalgeschützte Werkshalle in Wiesbaden wird zum attraktiven Arbeitsort. (Bild: 3deluxe)
Wiederbelebung mittels „Box-in-the-Box“ System: Eine denkmalgeschützte Werkshalle in Wiesbaden wird zum attraktiven Arbeitsort.

Wie nachhaltig sind solche Umnutzungen? Und können sie Kosten einsparen, die für einen Neubau nötig wären?

Sie sind oft nicht unbedingt günstiger. Sanierung, die alte Bauten etwa in Sachen Dämmung und Klimatechnik auf aktuellen Stand bringt, kostet mitunter so viel, dass man auch gleich neu bauen könnte. Aber alles, was man nicht abreißen und neu produzieren muss, ist erst einmal gut fürs Klima, weil sich so CO2 einsparen lässt. Jede Stütze, jeder Träger ist in der Regel aus Beton oder Stahl. Also aus Baustoffen, die problematisch sind, weil in der Herstellung energieintensiv. 

Beim aktuellen 3deluxe Projekt Kalba Beach in Dubai setzen Sie auf Lehm und Holz. Also auf Materialien, die im Namen der Nachhaltigkeit ein großes Comeback feiern. Ist wirklich alles, was damit gebaut wird, absolut nachhaltig?

Mit solchen Äußerungen sind wir sehr vorsichtig. Wir meinen, dass alles gut ist, was weniger CO2 produziert als zuvor. 100 Prozent Nachhaltigkeit zu fordern, maßen wir uns nicht an. Das wäre auch sehr schwierig, weil mit so vielen Abstrichen verbunden, dass andere wichtige Aspekte zu kurz kämen. Schließlich geht es nicht nur um Verzicht, sondern auch darum, dass sich unsere Kultur weiterentwickelt. Auch mit Dingen, die Freude machen. Auch Ästhetik und Schönheit sind für uns nach wie vor sehr wichtig. Alles „auf Null“ zu strippen ist, denke ich, nicht die Lösung, die funktionieren wird.

Ich denke, man würde sich in die eigene Tasche lügen, wenn man behauptet, ein Gebäude mit null CO2-Emission zu errichten. 

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Völlig ohne CO2 Ausstoß zu bauen ist gar nicht möglich?

Ich denke, man würde sich in die eigene Tasche lügen, wenn man behauptet, ein Gebäude mit null CO2-Emission zu errichten. Ich wüsste gar nicht, wie. Schon jeder Arbeiter, der zur Baustelle fahren muss, verursacht dabei Treibhausgase. 

Schön und nachhaltig: Das aus Stampflehm und Holz konzipierte Projekt Kalba Beach. (Bild: 3deluxe)
Schön und nachhaltig: Das aus Stampflehm und …
Schön und nachhaltig: Das aus Stampflehm und Holz konzipierte Projekt Kalba Beach. (Bild: 3deluxe)
… Holz konzipierte 3deluxe Projekt Kalba Beach.

Was kann Lehmbau diesbezüglich leisten?

Der Stampflehm, mit dem wir bei Kalba Beach arbeiten, wird ähnlich geschalt wie Beton. Aber er braucht eben keinen oder deutlich weniger Zement, weil er verdichtet wird. Er hält durch Druck. Trotzdem muss gewährleistet sein, dass die Gebäude nicht irgendwann zerbröseln. Deshalb werden wir wahrscheinlich doch einen gewissen Zementanteil beifügen müssen. Die australische Rammed Earth Consultingfirma, die das Projekt mit ihren Erfahrungen berät, wird den Zementanteil definieren müssen.

Aber es werden deutlich kleinere Mengen als jene sein, die man sonst für solche Bauten brauchen würde. Und das ist für uns schon ein großer Schritt in eine gute Richtung.

Heute wird so vieles als nachhaltig beworben, dass häufig der Verdacht des Greenwashings naheliegt. Ist Nachhaltigkeit auch in der Bau- und Immobilienbranche zum Verkaufsargument geworden?

Natürlich! Zu guter Letzt muss jeder Investor seine Gebäude ja auch vermarkten. Und das klappt derzeit besser, wenn er mit Zertifizierungen und hohen Umweltstandards argumentieren kann. Da ist sicher auch viel Greenwashing dabei. Den wahren CO2-Fussabdruck eines Gebäudes mit allen Konsequenzen, inklusive Lieferketten und Rückbau, zu ermitteln, ist sehr komplex und für den Endverbraucher schwer zu durchschauen. 

Wichtig ist, dass der Einsatz von energieintensiven Materialien wie Beton und Stahl mehr und mehr reduziert wird.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Begrüntes Holz-Hybrid-Hochhaus fürs Wiesbadener Dyckerhoff-Gelände: Der von 3deluxe designte „H2O-Tower“. (Bild: 3deluxe)
Begrüntes Holz-Hybrid-Hochhaus fürs Wiesbadener Dyckerhoff-Gelände: Der von 3deluxe designte „H2 Office Tower“.

3deluxe hat fürs ehemalige Dyckerhoff Gelände in Wiesbaden ein Holz-Hochhaus entworfen. Pritzker-Preisträger Shigeru Ban meint aber, dieses Material sei für Wolkenkratzer schlicht nicht geeignet…

Weil ich kein Ingenieur bin, maße ich mir nicht an, zu sagen, wo da die Grenze ist. Aber obwohl es vor einigen Jahren noch hieß, man könne mit Holz nicht sehr hoch bauen, wurden in Europa mittlerweile Holzhochhäuser mit bis zu 18 Stockwerken errichtet. Entwicklung neuer Holztechnologien und Überarbeitung von Vorschriften auch in Sachen Brandschutz werden in Zukunft sicher noch einiges möglich machen. 

Allerdings: Gebäude wie jenes, das wir selbst jetzt geplant haben, sind in der Regel Holz-Hybrid-Konstruktionen mit einem Beton-Kern. Auch das Fundament ist selbstverständlich aus Beton. Es geht aber auch hier meines Erachtens nicht um „entweder, oder“. Wichtig ist, dass in den nächsten Jahrzehnten der Einsatz von energieintensiven Materialien wie Beton und Stahl mehr und mehr reduziert wird.

Spricht die Forschung zusehends für Holz?

Holz wird als konstruktiver Baustoff immer weiter entwickelt und wird in Zukunft sicher noch mehr Einsatzmöglichkeiten bekommen. Es spricht sehr vieles für Holz, nicht nur weil es ein nachwachsender Rohstoff ist, sondern weil der Einsatz auch Bauzeiten verkürzt. Hauptproblem ist für viele Bauherren die Ansehnlichkeit der Oberflächen über die Jahre hinweg. Eine Fassadensanierung nach nur wenigen Jahren ist für viele Eigentümer verständlicherweise problematisch. Aber auch hier wird geforscht, um die Witterungsbeständigkeit des Baustoffes zu erhöhen.

Ich glaube aber nicht, dass es realistisch ist, Beton und Stahl komplett durch Holz zu ersetzen. Von daher ist es wichtig, dass auch Stahl und Beton zunehmend CO2-reduzierter hergestellt werden.

Urbanes Grün im Fokus: Dachgärten und Freiflächen dienen sowohl der Lebensqualität als auch Klima und Natur. Im Bild: Der „H2O-Tower“ in Wiesbaden. (Bild: 3deluxe)
Urbanes Grün im 3deluxe Fokus: Dachgärten und Freiflächen dienen sowohl der …
Urbanes Grün im Fokus: Dachgärten und Freiflächen dienen sowohl der Lebensqualität als auch Klima und Natur. Im Bild: Der „H2O-Tower“ in Wiesbaden. (Bild: 3deluxe)
… Lebensqualität als auch Klima und Natur. Im Bild: Der „H2O-Tower“ in Wiesbaden.

Sie beschäftigen sich sehr mit dem Thema Stadtplanung. Können Hochhäuser im dichten, urbanen Raum wirklich Lebensqualität bieten?

Ich finde Hochhäuser eigentlich sehr spannend. Und die Tatsache, dass wir nicht noch mehr Natur verbauen sollten um Wohnraum zu schaffen spricht dafür. Bei der Gestaltung kommt es dann auf die Architekten an, die statt abweisender Glasfassaden solche konzipieren, die Grün integrieren und mit der Umgebung kommunizieren. Dass Innenhöfe und angenehme Außenbereiche geschaffen werden, gemeinschaftliche Plätze, Gastronomie und mehr. Es gibt vieles, was ein Hochhaus menschenfreundlich machen und für Lebensqualität sorgen kann.

Wie ein Bauernhof auf dem Land kann es natürlich nie sein. Aber ich glaube, wir haben keine Alternative. In extrem dicht bevölkerten asiatischen Großstädten geht es längst nicht mehr anders, als in die Höhe zu bauen, wenn nicht mehr Fläche versiegelt werden soll. Es wird auch hier nicht anders sein.

Oft heißt es, Urban Gardening führe nur dazu, dass Partygänger abends in die Beete kotzen. Aber man sollte nicht immer vom Schlechtesten ausgehen.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Von trist (oben) zu heiß begehrt: Der von 3deluxe umgestaltete Platz in Kaunas, Litauen, wurde umgehend zum beliebten Treffpunkt. (Bild: 3deluxe)
Von trist (oben) zu heiß begehrt: Der von 3deluxe umgestaltete …
Von trist (oben) zu heiß begehrt: Der von 3deluxe umgestaltete Platz in Kaunas, Litauen, wurde umgehend zum beliebten Treffpunkt. (Bild: 3deluxe)
… Platz in Kaunas, Litauen, wurde umgehend zum beliebten Treffpunkt.

Die legendäre Tier- und Umweltschützerin Jane Goodall verweist auf Studien, die belegen, dass mehr Grün in Städten zur Senkung der Kriminalitätsrate beiträgt. Wie sehen Sie das?

Ich kann mir vorstellen, dass es solche Effekte gibt. Wir werden auch oft gefragt, wie man das Problem der verödenden Innenstädte lösen könnte, und haben Vorschläge dieser Art gemacht. Dann heißt es oft im Gegenzug, Urban Gardening führe nur dazu, dass abends Partygänger in die Hochbeete kotzen oder dort Kippen ausgedämpft werden. 

Nur: Das ist ja genau der Punkt. Vielleicht hat man nämlich auch größeren Respekt vor der eigenen Stadt, wenn da viel Grün ist und man weiß, da pflanzen Nachbarn eventuell ihr Gemüse an. Natürlich ist nicht alles vor Vandalismus gefeit. Aber man sollte nicht immer vom Schlechtesten ausgehen. Und das, was Sie da ansprechen, zählt im Moment zu den spannendsten Themen.

Welche gibt es da noch?

Im Prinzip geht es ja darum, wie wir unsere Städte in Zukunft sehen. Das ist der Ort, in dem wir leben und der uns auch in irgendeiner Form beeinflusst und prägt. Es ist ähnlich wie mit dem Elternhaus, das eine Grundatmosphäre herstellt und das die Voraussetzung schafft, dass der Nachwuchs sich in diese oder jene Richtung entwickelt. Genauso sehe ich die Städte. Sind sie inspirierende, positive Orte, an denen Menschen sich wohlfühlen, glaube ich, dass dies das Konfliktpotenzial senkt.

Ein 3deluxe Projekt in Litauen, bei dem Sie besonderen Wert auf den öffentlichen Raum gelegt haben, wurde vor zwei Jahren eröffnet. Hat sich das Konzept bewährt?

Es macht sogar große Freude, zu sehen, wie der Platz angenommen wird! Kaunas war früher die Hauptstadt von Litauen, hat aber – weil durch Vilnius als solche abgelöst – von den EU-Geldern nicht profitiert. Vieles erinnert noch an die Sowjetzeiten, mit nicht sanierten Fassaden und viel Grau.

Wir haben bemerkt, wie wichtig die Gestaltung des öffentlichen Raums ist, und uns also nicht nur auf die beauftragten Gebäude, sondern vor allem auch auf den Platz selbst konzentriert. 

Die Verantwortung fürs Gemeinwohl, für das soziale Miteinander, fürs jeweilige Stadtquartier, für die gesamte Stadtentwicklung, die Natur und das Klima müssen bei jedem einzelnen Bauvorhaben vermehrt berücksichtigt werden.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Bauen für ein gutes Morgen: Entwurf für ein Mehr-Generationen-Wohnprojekt in Deutschland. (Bild: 3deluxe)
Bauen für ein gutes Morgen: 3deluxe Entwurf für ein Mehr-Generationen-Wohnprojekt in Deutschland.

Wie sieht diese Veränderung in Kaunas aus?

Die zuvor auf dem verwahrlosten Areal geparkten Autos wurden verbannt und eine Art künstlicher Bachlauf angelegt. Wir haben auch die Umgebung und die angrenzenden Straßen so gestaltet, dass es Spaß macht, dort mit Skates, Rollern, Skateboards und Rädern herumzufahren. So schön, wie schnell die Menschen dort die Veränderung angenommen haben! Ein Riesenunterschied zu vorher! Auch das mediale Echo bezog sich viel mehr auf den Platz als auf die von uns geplanten Gebäude rundherum.

Welchen Schluss ziehen Sie daraus?

Jedes Bauprojekt sollte stärker als früher die Auswirkung auf die Umgebung und Nachbarschaft in Betracht ziehen. Man sollte Gebäude nicht mehr nur als Solitäre sehen, die allein für die zukünftigen Nutzer erstellt werden.

Die Verantwortung fürs Gemeinwohl, für das soziale Miteinander, fürs jeweilige Stadtquartier, für die gesamte Stadtentwicklung, die Natur und das Klima müssen bei jedem einzelnen Bauvorhaben vermehrt berücksichtigt werden. Und der mögliche öffentliche Raum als gemeinschaftlicher städtischer Ort sollte immer ein Teil jeder Architekturbetrachtung sein.

Haben Sie weitere Projekte in Litauen in Arbeit?

Ja. Und es freut uns, dass dort jetzt mehr gemacht wird, weil vor allem die jungen Menschen dort recht fortschrittlich und offen sind.

Besser leben in dicht verbauten Stadtzentren: Renderings der  Dachgärten, die das Büro 3deluxe für den „WeThePlanet“ Hauptsitz in Manhattan geplant hat. (Bild: 3deluxe)
Besser leben in dicht verbauten Stadtzentren: Renderings der Dachgärten…
Besser leben in dicht verbauten Stadtzentren: Renderings der  Dachgärten, die das Büro 3deluxe für den „WeThePlanet“ Hauptsitz in Manhattan geplant hat. (Bild: 3deluxe)
… die das Büro 3deluxe für den „WeThePlanet“ Hauptsitz in Manhattan geplant hat.

Soweit ich weiß, ist da auch ein besonders nachhaltiges Vorhaben dabei…?

Zum Beispiel ein Projekt für einen Privatier, der mit Holz- und Textilindustrie reich wurde und heute für Unternehmen wie H&M, Zara und IKEA produziert. Der unkonventionelle, begeisterte Skateboarder hat das Areal jener Villa gekauft, die man einst für Breschnew errichtet und allzeit für dessen Besuch bereitgehalten hatte. Der kam zwar nie, aber das monströse 1980er Sowjet-Ästhetik Gebäude in bester Lage am Stadtrand von Vilnius blieb lange unter Denkmalschutz. Der wurde nach dem Angriff auf die Ukraine aufgehoben. Es durfte abgerissen werden und wir können auf dem Anwesen neu bauen.

Und wie sieht der Plan aus?

Der Auftraggeber ist sehr auf CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit bedacht. Aus der Luft betrachtet wird deutlich, wie grün das wird: Fünf schlichte Holzgebäude mit begrünten Giebeldächern, die ein bisschen im japanischen, aber doch auch traditionellen Stil gebaut werden. Das wird sehr interessant.

Luftbild des betont schlichten, nachhaltigen Projekts auf dem Areal der einstigen Breschnew Villa in Vilnius. (Bild: 3deluxe)
Luftbild des betont schlichten, nachhaltigen Projekts auf dem Areal der einstigen Breschnew Villa in Vilnius.

Was würden Sie sofort bauen wollen, wenn Sie einen Investor hätten, für den Geld keine Rolle spielt?

Die Floating Architecture, die wir für „WeThePlanet“ vor Manhattan entworfen haben.

Dieses Projekt könnte aber auch andernorts gut passen, oder?

Ja, genau. Das ist ja das Spannende daran. Miami, Dubai, Singapur, … Schwimmende Architektur könnte überall schwimmen.

Apropos Dubai: Sie haben dort ein Büro und machen viel in den Emiraten. Wie kam es dazu?

Ehrlich gesagt: Über den österreichischen Künstler André Heller. Er hatte dort ein Projekt initiiert, uns mit ins Boot geholt, sich selbst aber dann zurückgezogen. Das war Noor Island im kleinen Emirat Sharjah. Ein sehr komplexes Konzept mit Architekturen, Biotop, Garten und einem Goldenen Pavillon. Heller hat die wunderbare Kunst im Park kuratiert, später haben wir über das vielschichtige Projekt ein schönes Buch gemacht.

Seitdem haben wir den direkten Kontakt zu diesem Emirat, dass von den beiden sehr kunstsinnigen und progressiven Töchtern des Emirs recht ambitioniert entwickelt wird. Die Briefings für Projekte dort sind oft fortschrittlicher als jene hier in Deutschland.

Eines der Highlights des Projekts Noor Island: Der Butterfly Pavilion. (Bild: 3deluxe)
Eines der Highlights von Noor Island: Der Butterfly Pavilion.
Eines der Highlights des Projekts Noor Island: Der Butterfly Pavilion. (Bild: Torsten Seidel / 3deluxe)
Die Fertigstellung ebnete den Weg für weitere Projekte im Emirat.

Sie haben selbst vier Töchter und müssten’s also wissen: Was wünschen sich junge Menschen von der Zukunft, der Welt, der Architektur und – im Speziellen – von Architekturbüros wie 3deluxe?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Natürlich fühlen die jungen Leute sich in Zeiten von Klimawandel und politischen Verwerfungen unsicher. Sie haben ein ganz anderes Zukunftsbild als wir es hatten.

Aber ich glaube schon, dass manche Studenten oder auch meine Kinder es prinzipiell gut finden, dass wir bei 3deluxe uns bemühen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Für viele sicher nicht radikal genug, immer noch zu viele Kompromisse machend.

Es ist extrem wichtig für die junge Generation, zu sehen, dass wenigstens versucht wird, etwas zu verbessern.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Zukunftsängste, Klimawandel und das Gefühl, von der Politik alleingelassen zu werden: Kann Architektur denn überhaupt dazu beitragen, die Ängste der jungen Generation zu lindern?

Ich denke schon. Wir versuchen ja auch, diese Themen bei jedem Gespräch mit potenziellen Auftraggebern einzubringen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber ich glaube, je mehr sich das in allen Projekten auf der Welt – vom neuen Nike-Sneaker bis zum Gebäude – bemerkbar macht, desto mehr bringt es. Es ist extrem wichtig für die junge Generation, zu sehen, dass wenigstens versucht wird, etwas zu verbessern.

Idealismus darf man sich im Baugeschäft nicht erwarten. Es gibt aber mittlerweile viele Developer, da verbindet sich die wirkliche Überzeugung, etwas besser machen zu wollen, mit einem guten Geschäftsmodell.  

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Steigende Meeresspiegel machen schwimmende Architektur immer interessanter. Der Plan für den „WeThePlanet“ Campus harrt noch der Umsetzung – könnte jedoch gut auch anderswo als vor Manhattan realisiert werden. (Bild: 3deluxe)
Steigende Meeresspiegel machen schwimmende Architektur immer interessanter. Der Plan für den „WeThePlanet“ Campus harrt noch der Umsetzung – könnte jedoch gut auch anderswo als vor Manhattan realisiert werden.

Ist es leichter geworden, Bauherren und Investoren davon zu überzeugen, den Wünschen der jungen Generation in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz nachzukommen?

Es kommt in jüngster Zeit viel in Bewegung. Der öffentliche Druck, strengere Vorgaben und bessere Vermarktbarkeit von nachhaltigen Immobilien helfen hier sicherlich. Die steigenden Baukosten und Zinsen sind da natürlich gerade gegenläufig. Bauherren geht es in der Regel um Rendite und um langfristige Wertbeständigkeit. Idealismus darf man in dem Geschäft nicht erwarten. Es gibt aber mittlerweile viele Developer, da verbindet sich die wirkliche Überzeugung, etwas besser machen zu wollen mit einem guten Geschäftsmodell. 

3deluxe selbst beschäftigt sich auch mit neuen Wohnmodellen und ist mit einem entsprechenden Entwurf Finalist im Wettbewerb um ein Vorhaben in Wiesbaden. Was steht dabei im Fokus? 

Wir haben da ein schönes Mehr-Generationen-Wohnprojekt in Holz-Hybrid Bauweise entworfen und warten derzeit auf die Entscheidung. Das wäre ein Projekt, in das viel Herzblut fließt, weil es nicht extravagant und teuer ist, sondern viele der aktuell wichtigen Aspekte in sich trägt: Von der ökologischen Bauweise bis zum sozialen Nutzen für die Bewohner. Und wir haben dafür genau überlegt, wie man günstigen Wohnraum generiert und trotzdem eine ansprechende Ästhetik schafft. 

Das Thema Einfamilienhaus ist mittlerweile eigentlich schwer darstellbar, weil es viel Bauvolumen für relativ wenige Nutzer schafft.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Gemeinschaftliches Wohnen mit Top-Lebensqualität: Konzept für eine neue Anlage in Wiesbaden. (Bild: 3deluxe)
Gemeinschaftliches Wohnen mit Top-Lebensqualität: 3deluxe Konzept für eine neue Anlage in Wiesbaden.

Die meisten Menschen träumen vom Wohnen im Grünen. Viele von einem eigenen Haus mit Garten. Wie lässt sich das mit dem Modell der Mehr-Generationen-Anlage vereinbaren?

Das Thema Einfamilienhaus ist ja mittlerweile eigentlich schwer darstellbar, weil es viel Bauvolumen für relativ wenige Nutzer schafft. Also muss man Mehrfamilienhäuser abseits klassischer Doppelhaushälften-Spießigkeit interessant machen. So, dass neue Konzepte entstehen, die neuen Wohnformen und Lebenskonzepten gerecht werden: Senioren sind nicht mehr einsam und junge Familien haben jemanden, der auch mal bei der Kinderbetreuung hilft. Nur, um mal einen Aspekt von vielen zu nennen.

Außerdem kann man mit diesem gemeinschaftlichen Wohnen, bei dem bestimmte Räume und Grünflächen gemeinsam genützt werden, sowohl die Wohnungsgrößen, als auch die Bau- und Mietkosten im Rahmen halten.

Noch einmal kurz zurück zum Bauen auf dem Wasser: 3deluxe designt ja auch Yachten und Kreuzfahrt-Schiffe. Letztere gelten allerdings als besonders umweltschädlich. Wie passt das zu Ihrem Credo?

Die Kreuzfahrtindustrie befindet sich zurzeit in einer rasanten Transformation, um die gesteckten Ziele der CO2-freien Seefahrt bis 2045 zu erfüllen. Hier gibt es sehr viele Parallelen zur Bauindustrie an Land. Aber die Branche ist viel kleiner und deswegen flexibler und schneller.

Für uns ist das eine perfekte Lernumgebung, wie auf sehr pragmatische und smarte Weise Nachhaltigkeit in sehr komplexen maritimen Bauvorhaben vorangetrieben wird. Wir sind für einen großen Reeder in Miami für das Design von mehreren neuen Schiffsklassen zuständig, die verglichen mit ihren Vorgängern immerhin 40 Prozent weniger CO2 emittieren. 

Die modulare, extrem effiziente Bauweise von Schiffen hat viel Vorbildpotential für zukünftiges, nachhaltiges Bauen an Land.

Dieter Brell, 3deluxe Gründungspartner und Creative Director

Vom kultigen Interieur-Design zu lebenswerter, nachhaltiger Stadtgestaltung: Das deutsche Architekten-Team hat sich Weltruf als Top-Adresse für zukunftsorientierte Projekte erarbeitet. (Bild: 3deluxe)
Vom kultigen Interieur-Design zu lebenswerter, nachhaltiger Stadtgestaltung: Das deutsche Architekten-Team hat sich einen Weltruf als Top-Adresse …
… für zukunftsorientierte Projekte erarbeitet. Im Bild oben: Das in Karlsruhe errichtete Null-Energie-Gebäude FC-Campus mit Smart-Glass Fassade.

Welchen Nutzen bringt das in Zeiten des Klimawandels und der überfüllten Städte?

Jede Reduzierung in Sachen  CO2-Ausstoß hilft. Die nächste Generation der Schiffe wird wieder um einiges weniger CO2 emittieren und genauso muss es auch in der Bauindustrie passieren, die einen deutlich größeren Anteil am globalen Ausstoß hat. Wir sind, wie gesagt keine Nachhaltigkeits-Gurus, sondern engagieren uns gerne dort, wo Dinge mit viel Innovationskraft und positiven Spirit zum Besseren entwickelt werden. Und die Arbeit daran ist wirklich faszinierend, weil die großen Kreuzfahrtschiffe wie Vorstufen von Städten auf dem Wasser sind. Insofern passt das also auch zu vielen der Ideen aus unserer Architekturabteilung.

Verraten Sie uns Näheres?

In Finnland wird derzeit das größte Kreuzfahrtschiff der Welt gebaut, das wir über mehrere Jahre mit entwickelt haben und das 2024 fertiggestellt wird. Ein 360 Meter langes Schiff – eigentlich eher ein horizontales, schwimmendes Hochhaus mit einer stadtgleichen Infrastruktur von eigener Müllentsorgung bis zu Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff Strom erzeugen, und vielen weiteren neuen, interessanten Aspekten.

Auch die modulare, extrem effiziente Bauweise von Schiffen hat viel Vorbildpotential für zukünftiges, nachhaltiges Bauen an Land. Also ein super spannendes und inspirierendes Feld mit vielen Querverbindungen und Synergien zur Architekturwelt. Aber, bitte um Geduld: Neues dazu entsteht gerade – und wird demnächst berichtet!

Interview: Elisabeth Schneyder
Bilder: 3deluxe

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Ein neues Wahrzeichen von Barcelona ist die Gabriel García Márquez Bibliothek, geplant vom Studio SUMA Arquitectura. Obwohl sie erst 2022 eröffnet wurde, ist sie schon jetzt im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet.

Das Haus des Jahres ist aus Holz
#greenbuilding
Das Haus des Jahres ist aus Holz

Räume ohne Eigenschaften machen das Haus Hoinka von Atelier Kaiser Shen zum Verwandlungskünstler. Außerdem besteht das diesjährige „Haus des Jahres“ größtenteils aus CO2-armen Baumaterialien: Holz, Stroh und Lehm.

Form folgt Kraft
#greenbuilding
Form folgt Kraft

Kürzlich öffnete die Lungau Arena ihre Tore und wurde sogleich mit dem Holzbotschafter für vorbildliches und nachhaltiges Bauen mit Holz ausgezeichnet. Ein Sportstättenbau, der über ökonomische und funktionale Anforderungen hinausgeht.

Ein Bahnhof wird „Hygge“
#stadtplanung
Ein Bahnhof wird „Hygge“

Der Prager Hauptbahnhof wird seit Jahren renoviert. Der Entwurf von Henning Larsen will nun auch die finsteren Ecken verbannen und den Bahnhof mit einem spektakulären Holzbau zur sehenswerten Destination machen.

Holz-Wohntraum „Nachteiland“
#greenbuilding
Holz-Wohntraum „Nachteiland“

Der von MVRDV und Space Encounters konzipierte Holz-Hybrid-Wohnturm „Nachteiland“ soll Amsterdam um ein energiepositives, grünes und Gemeinschaft förderndes Projekt bereichern. Und beweisen, dass nachhaltiges Design weit mehr ist als nur „nice to have“.

Eine Behörde ganz in Holz
#greenbuilding
Eine Behörde ganz in Holz

In Seekirchen am Wallersee wurde kürzlich der Neubau der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung eröffnet. Der bis dato größte Verwaltungsbau in Holz-Bauweise führt eine neue architektonische Amtssprache ein und macht Lust auf den Behördengang.

Der Trick mit dem Zauberhut
#greenbuilding
Der Trick mit dem Zauberhut

Was macht ein Zirkus, wenn er sesshaft wird? Richtig. Er tauscht sein Zelt gegen ein prismatisch gekrümmtes Schalentragwerk aus Holz. Knie's Zauberhut brilliert in der Königsdisziplin des Ingenieur-Holzbaus.

Holzbau im Grasmantel
#greenbuilding
Holzbau im Grasmantel

Der Uni-Campus Tórshavn wird erweitert und damit das baukulturelle Erbe der Färöer Inseln fortgeschrieben. Das Büro Henning Larsen setzt auf einen konstruktiven Holzbau, ortstypische Grasdächer und ein Design, das den harten Winden trotzt.

Tangram aus Holz
#architektur
Tangram aus Holz

The Wing of Swallow nennt sich ein dreidimensionaler Freizeitpark in Shenzhen, der Erholungsraum, Erlebnisspielplatz und Aussichtsplattform in einem ist. Ein Stück öffentlicher Raum aus Holz, der unterhält und verbindet.

Plastik-Recycling at Tiffany’s
#greenbuilding
Plastik-Recycling at Tiffany’s

Dass gesunde Umwelt zusehends zum Luxus wird, widerstrebt auch Anbietern luxuriöser Kleinode. Tiffany‘s ließ sich deshalb für seinen Shop am Changi Airport eine Fassade aus Plastikabfall aus dem Meer gestalten. Von MVRDV designt, 3D-gedruckt und faszinierend.

In Amsterdams Subtropen
#hotel
In Amsterdams Subtropen

Ganz an der Spitze der Insel Java befindet sich Amsterdams Flatiron-Gebäude aus Holz, das Hotel Jakarta. Das Herz des energieneutralen 4-Stern-Hotels bildet ein subtropischer Garten.

Das Baukastenprinzip
#greenbuilding
Das Baukastenprinzip

Die Holz-Hybrid-Bauweise schont Ressourcen und basiert auf einem modularen System aus Fertigteilen. Wie diese zusammengesetzt werden, zeigen die 3D-Modelle des Bürogebäudes Timber Peak, der schon bald den Zollhafen Mainz überragen wird.

Logistikzentrum setzt auf Holz
#greenbuilding
Logistikzentrum setzt auf Holz

Unweit von Amsterdam entsteht Europas größtes, aus Holz gebautes Logistikzentrum: Das „Logistics Center West“ des Mode-Riesen Bestseller. Designt vom Büro Henning Larsen. Und mit dem Ziel, neue Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Design zu setzen.

Brutkasten der Innovationen
#greenbuilding
Brutkasten der Innovationen

Australien hinkt beim nachhaltigen Bauen hinterher. Der Macquarie University Incubator ist ein preisgekrönter Holzbau, der zeigt, wie sich Energie und Ressourcen auf allen Ebenen einsparen lassen.

Die Aufhebung von Raum und Zeit
#hotel
Die Aufhebung von Raum und Zeit

Mit dem Shanshui Firewood Garden in der chinesischen Provinz Sichuan übersetzt das Büro Mix Architecture das baukulturelle Erbe in eine neue Formensprache. Lichte Wandschirme aus aufgehängtem Brennholz loten den Raum neu aus.

Holzsilo mit Meerblick
#wohnen
Holzsilo mit Meerblick

An der Küste Chiles entwarfen Iván Bravo Arquitectos die Casa El Gauchal, ein durch und durch ungewöhnliches Strandhaus.

Holz macht Schule
#architektur
Holz macht Schule

Renommierte britische Privatschulen setzen immer öfter auf repräsentative Holzbauten. Mit dem neuen Lesesaal der St. Edward’s School nördlich von Oxford verpasste das Büro TSH Architects der Fachwerk-Bauweise ein zeitgemäßes Update.

Kleines Glossar der Holzbauprodukte
#greenbuilding
Kleines Glossar der Holzbauprodukte

Holz ist nicht gleich Holz. Die enorme Entwicklung in den letzten Jahrzehnten hat neue Holzbauprodukte mit enorm hoher Belastbarkeit hervorgebracht. Bernhard Egert, Head of Timber Construction der UBM Development AG, erklärt die wichtigsten im Überblick.

Beton-Alternative „Bio-Block“
#greenbuilding
Beton-Alternative „Bio-Block“

Mit der spiralförmigen „Bio-Block“ Installation präsentiert Skidmore, Owings & Merrill (SOM) eine algenbasierte Beton-Alternative: Zu sehen im Rahmen der Chicagoer Architekturbiennale, bietet das mit Prometheus Materials entwickelte Novum Bio-Block™ ein Modell für CO2-neutrales Bauen.

Holzbau für Salzburger Hotel
#hotel
Holzbau für Salzburger Hotel

Die Geschichte des Salzburger Hotels Zum Hirschen ist Jahrhunderte alt. Die Eigentümer renovieren das Hotel nun und erweitern es um 42 Wohnungen in Holz-Hybrid-Bauweise. Statt Schnitzel und Gulasch serviert man nun levantinische Mezze.

„Hybrid ist der neue Holzbau“
#greenbuilding
„Hybrid ist der neue Holzbau“

Stefan Winter zählt zu den renommiertesten Fachleuten, wenn es um Holz als Baustoff geht. Warum Hybridlösungen kein Rückschritt für den Holzbau sind und wie langfristige Holzprodukte das Klima verbessern, erklärt der Professor und gelernte Zimmerer im Interview.

Das Prinzip neu denken
#greenbuilding
Das Prinzip neu denken

Das Architektenduo Katsuya Fukushima und Hiroko Tominaga hat mit der neuen Kyudo-Halle und dem Boxclub der Kogakuin Universität zwei innovative Holztragwerke entwickelt. Kostengünstiges Bauen heißt in diesem Fall: Ressourcen schonen. 

Holz für New Yorks High Line
#stadtplanung
Holz für New Yorks High Line

Eine der wichtigsten Institutionen in New Yorks öffentlichem Raum hat Zuwachs bekommen. Moynihan Connector nennt sich die Verbindungsbrücke, die einen neuen Anschluss zur High Line und einen Hochwald für Manhattan bringt.

Ein Haus tanzt aus der Reihe
#wohnen
Ein Haus tanzt aus der Reihe

Ao-ft hat das Spruce House & Studio aus Massivholz in eine Londoner Reihenhaus-Zeile eingefügt. Und zeigt damit, dass sich Historie und Moderne nicht ausschließen. Zusammen kann beides sogar nachhaltig sein.

Der architektonische Inkubator
#greenbuilding
Der architektonische Inkubator

Der Seeigel stand Pate für einen Pavillon auf dem Gelände der Universität Freiburg. Wissenschafter:innen haben ihn geplant. Gebaut wurde er von Robotern. Ziel ist es, Ressourcen zu sparen und neue Ansätze für nachhaltiges Bauen zu finden.

Einkehrschwung auf hohem Niveau
#greenbuilding
Einkehrschwung auf hohem Niveau

Ein besonderes Highlight der neuen alpinen Architektur befindet sich in den Eggentaler Dolomiten. Nicht nur, weil die Hütte Oberholz auf über 2000 Meter liegt, auch weil sich Tradition und Moderne hier auf Augenhöhe treffen.

Ein Juwel aus Holz
#greenbuilding
Ein Juwel aus Holz

Eine neue Multifunktions-Arena soll Vancouvers Veranstaltungsszene bereichern. Das PNE Amphitheatre erfüllt mit seiner rekordverdächtigen Dachkonstruktion aus lokalem Holz aber auch einen wichtigen politischen Auftrag.

Rückeroberung eines Hafens
#stadtplanung
Rückeroberung eines Hafens

Mit dem Fährterminal in Tórshavn bekommen die Färöer Inseln ein neues architektonisches Wahrzeichen in Holz-Beton-Hybridbauweise. Der Entwurf von Henning Larsen sorgt auch dafür, dass der Hafen den Menschen zurückgegeben wird.

Die grünen Hügel von Speyside
#greenbuilding
Die grünen Hügel von Speyside

Nicht in einer Weltmetropole, sondern im schottischen Hügelland befindet sich eines der ambitioniertesten Holzbauprojekte unserer Zeit. Das doppelt gekrümmte Holzkuppeldach der Macallan Distillery ist Ingenieurskunst auf höchstem Niveau.

Im Auge des Betrachters
#architektur
Im Auge des Betrachters

Die Vogelbeobachtungsstation Tij im niederländischen Schilfgürtel ist ein Paradebeispiel für das zirkuläre Bauen im Einklang mit der Natur. Die eiförmige Holzkonstruktion basiert auf der Zollinger-Bauweise, das Schilf seiner Hülle stammt aus direkter Umgebung.

Ein bahnbrechender Holzbau
#greenbuilding
Ein bahnbrechender Holzbau

Das Tamedia-Gebäude in Zürich zählt auch zehn Jahre nach seiner Errichtung zu den visionärsten Ingenieur-Holzbauten der Welt. Welcher Ansatz hinter der herausragenden Konstruktion steht, hat Pritzker-Preisträger Shigeru Ban dem ubm magazin. verraten.

Comeback einer alten Technik
#greenbuilding
Comeback einer alten Technik

Hundert Jahre nach der Patentierung des Zollinger-Daches bekommt die freitragende Holzbauweise wieder neuen Auftrieb. Sie ist materialsparend, kreislauffähig und funktioniert gut im Selbstbau, weshalb sie heute bei der Errichtung von Werkhallen wieder beliebt ist.

Chaletdorf geht auch anders
#hotel
Chaletdorf geht auch anders

Statt Grünflächen zu versiegeln und die Alpenlandschaft zu verhütteln, geht das Chaletdorf Peterhof Furx einen anderen Weg. Das Büro Baumschlager Eberle lieferte eine Hüttensiedlung mit architektonischem und ökologischem Anspruch.

Finnland is First!
#stadtplanung
Finnland is First!

Finnland setzt einmal mehr einen Meilenstein: Man hat Baugenehmigungsverfahren weitgehend digitalisiert – in der Stadt Järvenpää können Bauherr:innen den (an sich) komplizierten Prozess jetzt sogar selbst online durchführen. Das spart Zeit und Geld.

Shell dreht den Benzinhahn zu
#greenbuilding
Shell dreht den Benzinhahn zu

Der britisch-niederländische Öl- und Gas-Gigant Shell baut eine Großtankstelle in London zu einem Elektro-Hub um. Mit viel Holz-Know-how aus Österreich.

Wohnen im Stapel
#greenbuilding
Wohnen im Stapel

Zirkulär, naturnah und klimapositiv. Das Projekt Juf Nienke der Architekturbüros SeARCH und RAU gilt als das nachhaltigste Wohnbauprojekt Amsterdams. Die Holzbaumodule sind erweiterbar und für den Insektenschutz sorgt ein Fledermaushotel am Dach.

Spieglein, Spieglein an der Wand …
#smart office
Spieglein, Spieglein an der Wand …

Sich am Arbeitsplatz vor allen anderen verstecken? Bell Phillips Architects zeigen mit dem Harwell Hide, wie diese etwas andere Art eines Smart Offices Wirklichkeit wird.

4 Holzwohnhäuser statt 40 Pkw
#stadtplanung
4 Holzwohnhäuser statt 40 Pkw

Wo früher Autos vor dem Supermarkt parkten, stehen nun vier neue Baukörper, die nicht nur in der Fassade, sondern auch in der Struktur aus Holz bestehen. Das Projekt Woody-M in Wien zeigt, wie innerstädtische Nachverdichtung geht.

Schule im Strohmantel
#greenbuilding
Schule im Strohmantel

Die Sundby School spielt die Klaviatur der klimaneutralen Baustoffe. Neben dem nachwachsenden Holz besteht sie aus einem Material, das für die Bauwende entscheidend sein könnte: Stroh. Ein wertvolles Abfallprodukt aus der Landwirtschaft.

Ein Haus aus Hanf
#greenbuilding
Ein Haus aus Hanf

Zu 80 Prozent wiederverwertbar, zu 70 Prozent aus Rohstoffen gebaut, die aus einem Umkreis von 30 Kilometern stammen. In Südtirol wurde ein alter Stall zu einem Haus aus dem Öko-Baustoff Hanf umgewandelt.

Rapunzel hat ein neues Zuhause
#greenbuilding
Rapunzel hat ein neues Zuhause

Die natürlichen Kreisläufe der Natur zu beachten ist eine Grundlage ökologischen Landbaus. Diesen Prinzipien fühlt sich der Hersteller von Bio-Lebensmitteln Rapunzel naturgemäß verpflichtet. Sie gelten auch für das neue Betriebsgelände, auf dem Besucher nun die Rapunzel Welt entdecken können.

Das „Quartier der tanzenden Paare“
#stadtplanung
Das „Quartier der tanzenden Paare“

Ein einstiges Industriegelände in der Züricher Gemeinde Wangen-Brüttisellen wird zum modernen Wohnviertel: KCAPs Entwurf für das „Quartier der tanzenden Paare“ schafft vor Ort eine kleine, nachhaltige Welt, die Nachteilen des Standorts auf geschickte Weise trotzt. 

Nachhaltig leben in der Auenweide
#greenbuilding
Nachhaltig leben in der Auenweide

Eine neue Art von Miteinander und nachhaltiger Lebensraum zu leistbaren Preisen. Das verspricht das alternative Wohnprojekt Auenweide. Was das Holzbauprojekt so besonders macht, das hat Architekt Markus Zilker gegenüber dem ubm magazin. erklärt.

Das Silicon Valley auf dem Holzweg
#greenbuilding
Das Silicon Valley auf dem Holzweg

Auf dem Gelände des Stanford Research Park in Palo Alto entsteht ein hochmodernes und nachhaltiges Bürogebäude. Das "Verdant Sanctuary" ist eines der ersten Bauwerke im Silicon Valley, das auf Massivholzbauweise setzt.

Aufgestockt statt abgerissen
#greenbuilding
Aufgestockt statt abgerissen

Wie kreativ die klimafreundliche Nachverdichtung sein kann, zeigt das Projekt Stadthaus in Linz. Das Architekturbüro mia2 hat den Aushub in Stampflehmwände gepresst und das historische Gebäude dank Holzbau in seiner Höhe fast verdoppelt. 

Eine Fuge zwischen Berg und Tal
#greenbuilding
Eine Fuge zwischen Berg und Tal

Die Form ist eine Fusion aus alpiner Architektur und zerklüfteter Bergkette. Das neue Kongress- und Messezentrum in der norditalienischen Gemeinde Agordo lotet die ästhetische Ausdrucksform des Holzbaus neu aus.

Der Supermarkt der Zukunft
#greenbuilding
Der Supermarkt der Zukunft

Ein Supermarkt, der selbst Lebensmittel für die Region erzeugt und klimaneutral erbaut ist. Das ist das Konzept von Rewe Green Farming, dessen Prototyp in Wiesbaden steht. Nun sollen weitere Filialen in Holzbauweise folgen.

„Wir sind der First Mover im Holzbau“
#greenbuilding
„Wir sind der First Mover im Holzbau“

Bernhard Egert ist einer von 300 Timber Heroes in der UBM Development. Er zählt zu den gefragtesten Holzbauexperten des Landes. UBM Development hat ihn an Bord geholt, damit er im Bereich „Timber Construction“ seine breite Kompetenz einbringen kann. Wir haben den naturverbundenen Diplomingenieur zum großen Holzbau-Talk gebeten.

Eine U-Bahn aus Holz
#stadtplanung
Eine U-Bahn aus Holz

Es sieht aus wie eine Utopie, soll aber in den nächsten Jahren in Kopenhagen Wirklichkeit werden: Metro-Stationen in hybrider Holzbauweise. Das Konzept von JaJa Architects ist ganzheitlich angelegt und wendet das klimafreundliche Bauen jetzt auch unter der Erde an.

Energieneutral studieren
#greenbuilding
Energieneutral studieren

Mit einem Neubau auf dem Campus der Universität Tilburg beschert das Büro Powerhouse Company den Niederlanden ihr erstes aus Massivholz gefertigtes Uni-Gebäude: Ein modernes Hörsaalzentrum, das den Studenten viel zu bieten hat. Zeitlos designt und energieneutral. 

Ein menschliches Maß
#architektur
Ein menschliches Maß

Seit dem Bau eines wegweisenden Holz-Hochhauses in Schwedens hohem Norden sind sie in aller Munde. White Arkitekter schrauben die grüne Messlatte gerade ordentlich nach oben. Das Ziel: Klimaneutralität bis 2030. Über die Strategie dahinter haben wir mit Vize-CEO Carl Bäckstrand in Stockholm gesprochen.

Leistbares Öko-Haus aus Holz
#greenbuilding
Leistbares Öko-Haus aus Holz

Das Open-Source-Projekt Living Places will das Wohnen nicht nur nachhaltiger und gesünder macher, sondern auch für mehr Menschen leistbar. Die Prototypen in Holzbauweise können in Kopenhagen besichtigt werden – der diesjährigen Welthauptstadt der Architektur.

Im Wisdome steckt Wissen
#greenbuilding
Im Wisdome steckt Wissen

Eines der spektakulärsten Holzbauprojekte wird derzeit in Schweden realisiert. Der neue Wisdome des Tekniska Museet in Stockholm ist eine Free-Form-Konstruktion aus 20 Kilometer Furnierschichtholz, die so noch nie zuvor gebaut wurde. 

Die Kirche als CO₂-Bank
#architektur
Die Kirche als CO₂-Bank

Wenn in Kopenhagen nach 30 Jahren erstmals wieder eine Kirche gebaut wird, dann mit Ikonen-Potenzial. Für die Ørestad Church entwarf Henning Larsen einen skulpturalen Holzbau. Eine Kirche 2.0, die zum modernen Community-Center wird, unabhängig vom Glaubensbekenntnis.

Mit Herz fürs Holz
#greenbuilding
Mit Herz fürs Holz

Das tschechische Holzverarbeitungsunternehmen Kloboucká lesní engagiert sich für nachhaltige Forstwirtschaft und ebensolches Bauen. Sein neuer, von Mjölk Architekti designter Hauptsitz passt dazu: Schlicht, umweltfreundlich, aus Holz und mit modernsten Technologien.

Transformation auf Schiene
#greenbuilding
Transformation auf Schiene

Es braucht neue Strategien für die sinnvolle Nachnutzung von Industriebrachen. Die Re-Use-Spezialisten von Smartvoll zeigen, wie aus der alten Remise Amstetten ein neues Ökosystem aus Pflanzen, Tieren und Menschen entstehen kann.

Bayerns klimaneutrale Konzertarena
#greenbuilding
Bayerns klimaneutrale Konzertarena

Entwickler SWMUNICH Real Estate und das Büro Populous realisieren ein ehrgeiziges Vorhaben: Mit dem Projekt MUCcc wird im bayrischen Freising Deutschlands nachhaltigste Konzertarena errichtet. Ein schönes, klimaneutrales Wunderwerk für höchsten Live-Genuss.

Ein Juwel im Weinberg
#architektur
Ein Juwel im Weinberg

In der Weinregion Südoststeiermark transformierten ein Jungwinzer und eine Architektin einen alten Kuhstall zu einem zeitgemäßen Weinbaubetrieb. Das sichtbare Holztragwerk wurde im Weinhof Locknbauer zum Designelement erklärt.

Hier hat der Winterblues keine Chance
#wohnen
Hier hat der Winterblues keine Chance

La Cadrée Perchée, so heißt ein Wohnhaus inmitten der Ahornwälder Québecs. Der Name ist Programm, bedeutet es doch auf Deutsch so viel wie Hochstand. Die Bewohner sind wie von Natur durchflutet und durchdrungen.

Ein Haus zum Ausziehen
#hotel
Ein Haus zum Ausziehen

Ein adaptierbares Tiny House aus den Niederlanden hebt die Grenzen zwischen Drinnen und Draußen auf. Auf dem World Architecture Festival in Lissabon wurde ANNA Stay zum „World Hotel Building of the Year 2022“ ernannt.

Die zirkuläre Waldstadt
#stadtplanung
Die zirkuläre Waldstadt

Eine High-Speed-Bahn verbindet das hyggelige Waldhaus mit Oslos Stadtzentrum. Ellingsrudgrenda soll Norwegens erstes kreislauffähiges Quartier werden. Der Masterplan zur klimaneutralen Stadtentwicklung kommt vom Architekturbüro Snøhetta.

Parken im Park
#greenbuilding
Parken im Park

Seit 2006 entsteht in Bad Aibling die City of Wood, ein Modell für die Nullenergiestadt von morgen. Der neueste Zuwachs in CO₂-neutraler Holzbauweise kommt vom Vorarlberger Holzbau-Pabst Hermann Kaufmann.

Massivholz für die Kunst
#greenbuilding
Massivholz für die Kunst

Das in jeder Hinsicht auf Nachhaltigkeit bedachte Büro LEVER hat sich im Wettbewerb um die Erweiterung des Portland Museum of Art durchgesetzt. Gegen berühmte Konkurrenten. Und mit einem schon bei der Materialwahl spannenden Konzept: Massivholz für die Kunst. 

Holz, das Sturm und Wellen trotzt
#greenbuilding
Holz, das Sturm und Wellen trotzt

Mit dem Maritime Center im dänischen Esbjerg haben WERK Arkitekter und Snøhetta ein kleines Wunderwerk geschaffen: Ein vom Bootsbau inspiriertes Holzgebäude, das allen Wettern trotzt und Wassersport-Profis wie auch Laien einen attraktiven Treffpunkt bietet.

Klimafreundliche Aussicht inklusive
#hotel
Klimafreundliche Aussicht inklusive

In einem der weltweit höchsten Holz-Hochhäuser in der nordschwedischen Stadt Skellefteå befindet sich The Wood Hotel. Ein neuer Urlaubsmagnet, der von der Landschaft, der Architektur und einer grünen Zukunftsvision profitiert.

Der etwas andere William
#greenbuilding
Der etwas andere William

Foster + Partners haben eines der größten Holzgebäude Londons entworfen: The William. Es wird nach seiner Fertigstellung kohlenstoffneutral und wesentlicher Eckpfeiler des Stadtentwicklungsgebiets Queensway sein.

Gut gedeihen im Wohngewächshaus
#wohnen
Gut gedeihen im Wohngewächshaus

Bremens Überseeinsel wird zu einem neuen, grünen Stadtviertel entwickelt. Leistbaren, nachhaltigen und obendrein schönen Wohnraum verspricht das Projekt Wohngewächshaus von Delugan Meissl. Hier sollen Menschen und Pflanzen gleichermaßen gedeihen. 

Die Lehm-Villen von Costa Rica
#greenbuilding
Die Lehm-Villen von Costa Rica

Die tschechische Architektin Dagmar Štěpánová hat ein kleines, feines Juwel geschaffen: Die ersten Lehm-Villen von Costa Rica. Zwei zauberhaft minimalistische Häuschen, die nun Urlaubsgäste begeistern. Mit dem Dschungel im Rücken und dem Pazifik vor Augen.

Die Schule im Bausatz
#greenbuilding
Die Schule im Bausatz

Es werden dringend mehr Schulen benötigt – 15.000 allein in Europa. Aus dem einfach montierbaren Schulbausatz Sylva von Stora Enso entstehen klimafreundliche Schulen aus Holz, die Kindern eine positive Lernumgebung und sinnstiftende Architektur bieten.

Wohnen mit Zen
#wohnen
Wohnen mit Zen

Die belgische Stadt Antwerpen bekommt einen japanisch inspirierten Wohnturm in Holz-Hybridbauweise. Der Entwurf stammt von Pritzker-Preisträger Shigeru Ban, der die Natur und den Baustoff Holz zum zentralen Designimpuls macht.

Nachhaltiger Neuzugang für das Europaviertel
#greenbuilding
Nachhaltiger Neuzugang für das Europaviertel

Das NION gilt jetzt schon als einer der nachhaltigsten Bürotürme Frankfurts. Das von UNStudio entworfene Gebäude wird auf dem letzten bebaubaren Stück Land im Europaviertel errichtet.

Leistbarer Wohnraum aus Holz
#stadtplanung
Leistbarer Wohnraum aus Holz

Der Klimawandel ist eng an soziale Fragen geknüpft und der klimaneutrale Holzbau oft noch ein Luxussegment. Ein preisgekröntes Beispiel im sozialen Wohnbau liefert der Holzwohnbau Seestadt Aspern, der ein neuer Instagram-Hotspot in Wien geworden ist.

Das „Sonnenfächer-Passivhaus“
#wohnen
Das „Sonnenfächer-Passivhaus“

Der Grundriss ähnelt einem Tortenviertel. Das dominierende Material ist Holz. Das hübsche Eigenheim hat alles, was es braucht, um energie-autark zu sein. Kurzum: Stempel & Tesar architekti haben ein kleines Juwel geschaffen. Ein „Sonnenfächer-Passivhaus“.

Unter dem runden Giebel
#greenbuilding
Unter dem runden Giebel

Für die Erweiterung des Frammuseums in Oslo setzen Reiulf Ramstad Arkitekter auf ein außergewöhnliches Konzept. Der Neubau Framtid vermittelt zwischen den ausgestellten Schiffsbauten der Vergangenheit und dem klimaneutralen Holzbau von morgen.

Ein Rathaus wird grün
#greenbuilding
Ein Rathaus wird grün

Die rund 3.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Düsseldorf werden künftig in einem Holz-Hybrid-Hochhaus Platz finden. In ihrem Konzept setzen die österreichischen Architekturbüros Alleswirdgut und Hertl Architekten auf ein innovatives Energiekonzept und schaffen eine grüne Oase in der Stadt.

Heimeliger Holzblock mit Historie
#stadtplanung
Heimeliger Holzblock mit Historie

In einem historischen Stadtteil von Austin, Texas, gestaltet das Schweizer Büro Herzog & de Meuron einen ganzen Häuserblock neu: Das Projekt Sixth & Blanco besticht unter anderem mit seiner behaglichen Holzbauweise.

Das neue grüne Tanken
#greenbuilding
Das neue grüne Tanken

Die Tankstelle der Zukunft ist nicht nur grün, fossilfrei und sauber, sie wird auch zu einem Wohlfühlort an der Autobahn. Die modulare Ultra-Schnell-Ladestation ist aus Holz gebaut, der Entwurf dafür stammt vom dänischen Architekturbüro Cobe.

Der Raum in Bewegung
#interior
Der Raum in Bewegung

Mit ihrem zirkulären Design für den Mixed-Use-Komplex Nishi in Canberra haben die Architekten von March Studio eine einzigartige Identität geschaffen. Tausende von recycelten Holzlatten lenken den Blick und erwecken den Eindruck von Bewegung. 

Architektur, die gesund macht
#greenbuilding
Architektur, die gesund macht

Die Neue Medizinische Klinik in Tübingen vereint skandinavische Holzbauexpertise mit einer Architektur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. White Arkitekter und HPP Architekten setzen dabei auf ein ganzheitlich nachhaltiges Konzept.

Von der Plaza zur Sitzbank
#greenbuilding
Von der Plaza zur Sitzbank

Die Athlete’s Village Plaza, die anlässlich der Olympischen Spiele in Tokio errichtet wurde, ist ein Vorzeigeprojekt für kreislauffähiges Bauen. Nach dem Ende der Spiele wurde die Anlage komplett rückgebaut. Aus dem Holz entstand Mobiliar für den öffentlichen Raum.

Ideen-Welle für die Küste
#greenbuilding
Ideen-Welle für die Küste

Natur zurückholen und schützen, zugleich aber ein modernes Stadtviertel am Meer errichten: Geht denn das? Das niederländische Büro KCAP ist überzeugt davon. Und sein Konzept für den Yantai Seafront Garden im Nordosten Chinas verspricht, dies zu beweisen.

Smart Work in alten Mauern
#smart office
Smart Work in alten Mauern

Alte Gebäude neu zu nutzen schont Umwelt und Ressourcen. Wie schön dies auch bei schwierigen Immobilien gelingen kann, demonstrieren die Architekten des Büros 3deluxe in Wiesbaden: Ihr Design setzt moderne Smart Work Spaces in ein Industriedenkmal.

Klimaneutral nachverdichten
#stadtplanung
Klimaneutral nachverdichten

Ein Wettbewerbsbeitrag des Wiener Architekturbüros Querkraft zeigt, wie sich urbaner Bestand adaptieren und mit Holzbau clever nachverdichten lässt. Intensives Entsiegeln und Begrünen schafft in der Quartiersentwicklung Bielefeld noch dazu einen kühlenden Stadtwald.

Wie auf dem Land und doch in Köln
#wohnen
Wie auf dem Land und doch in Köln

Im Westen von Köln entsteht ein neues Wohnquartier namens „Ehre und Liebig“, das einem Feriendorf gleicht: Kleinteilig, grün und für Nutzer jeden Lebensstils geeignet. Mit Wohnungen, Stadthäusern und Läden für den täglichen Bedarf. 

Unter dem grünen Schattenzelt
#greenbuilding
Unter dem grünen Schattenzelt

Dass Bäume den besten Schatten spenden, ist bekannt. Bei ihrem Entwurf für den Neubau der Zentralbank der Philippinen setzen die Architekten von WTA Bäume und Pflanzen zur Kühlung ein und schaffen zugleich einen Hotspot für Biodiversität.

Mehr Holzbau für München
#greenbuilding
Mehr Holzbau für München

Nach Deutschlands größter Holzbausiedlung bekommt München jetzt auch seine ersten Bürokomplexe in Holz-Hybrid-Bauweise. Die von Accumulata entwickelten Projekte versprechen den nachhaltigen Arbeitsplatz der Zukunft und Baumaterialien, die im Kreislauf bleiben. 

Es grünt so grün in Kopenhagen
#stadtplanung
Es grünt so grün in Kopenhagen

Ein einstiges Industriegelände der Eisenbahn wird zum grünen Stadtviertel: Der Masterplan des Büros Cobe setzt mit Jernbanebyen ein innovatives Quartier ins Zentrum von Kopenhagen. Teilweise auto-frei, mit neu genutzten Baudenkmälern und viel Neuem, das Lebensqualität verspricht.

Autarkie im Glashaus
#wohnen
Autarkie im Glashaus

Die hohen Energiepreise tangieren sie nicht. Die künftigen Bewohner von Atri, dem Haus des schwedischen Anbieters Naturvillan, leben nämlich komplett autark. Mit Solarstrom, selbst angebautem Gemüse und hauseigener Kläranlage.

Vom Wal verschluckt
#architektur
Vom Wal verschluckt

Die Bibliothek der südnorwegischen Stadt Vennesla zählt zu den schönsten der Welt. Der spektakuläre Holzbau des Architekturbüros Helen & Hard basiert auf einer Rippenstruktur, die Assoziationen an das Innere eines Wales weckt.

Erholen, wo die Elfen tanzen
#hotel
Erholen, wo die Elfen tanzen

Noch wird nach dem idealen Platz in Schwedens herrlicher Waldlandschaft gesucht. Doch das Zeug zum Traum-Ziel hat Schmidt Hammer Lassens Design fürs Spa-Hotel „Älvdans“ schon jetzt: Nachhaltig, naturverbunden – und fast so, als würden rundum ganz bestimmt die sagenumwobenen Elfen tanzen.

Ein Holz-Hochhaus für Wiesbaden
#greenbuilding
Ein Holz-Hochhaus für Wiesbaden

Auf verwaistem Industriegelände in Wiesbaden soll ein Exempel zukunftsorientierter Stadtentwicklung wachsen. Mit einem grünen, smarten Holz-Hochhaus nach dem Design von 3deluxe im Zentrum: Dem nachhaltigen H2O-Tower – einem Büroturm, auf dem sogar Gemüse sprießt. 

Lang lebe das Hochhaus
#greenbuilding
Lang lebe das Hochhaus

Das Hochhaus der Zukunft ist aus Holz gebaut und kann jederzeit neu konfiguriert werden. Haptic Architects und Ramboll haben mit dem Regenerative High-Rise einen Prototypen entworfen, der maximal wandelfähig ist und der verdichteten Bauform von morgen ein langes Leben beschert.

Eine Kathedrale für den Wassersport
#greenbuilding
Eine Kathedrale für den Wassersport

Bis zur nächsten Olympiade dauert es nicht mehr lang. Austragungsort wird 2024 Paris sein. Das neu zu errichtende Aquatics Centre ist Teil der Strategie, „nachhaltige Spiele” zu veranstalten. Das überwiegend aus Holz bestehende Sportzentrum nimmt schon konkrete Formen an.

Wenn die Pausenglocke läutet
#architektur
Wenn die Pausenglocke läutet

Ein pyramidenförmiges Dach in einer fachwerkartigen Holz-Konstruktion bildet einen Raum von festlicher Grandeur. Genau das hatten die Architekten von Maccreanor Lavington für die neue Schulkantine der Ibstock Place School im Sinn.

Ein Headquarter ohne CO₂
#greenbuilding
Ein Headquarter ohne CO₂

Stora Enso, das zweitgrößte Forstunternehmen der Welt, bekommt eine neue Zentrale. Der Komplex Katajanokan Laituri soll klimaneutral sein und ein Meisterwerk des finnischen Holzbaus werden. In seiner Ästhetik erinnert es an Großmeister Alvar Aalto.

„Holzbau ist der größte CO₂-Hebel“
#greenbuilding
„Holzbau ist der größte CO₂-Hebel“

Seit der Jahrtausendwende erlebt einer der ältesten Baustoffe der Menschheit ein großes Revival. UBM CEO Thomas G. Winkler und Erich Wiesner, geschäftsführender Gesellschafter der Wiehag Holding, haben sich zum UBM Klimaschutzdialog getroffen, um über diese Bauwende zu sprechen.

Nachhaltigkeit zum Quadrat
#greenbuilding
Nachhaltigkeit zum Quadrat

Das steirische Büro Pittino & Ortner macht aktuell gleich zweifach von sich reden: Mit dem Projekt eines riesigen Bücherspeichers in Holzhybridbauweise für Wien und einem jüngst fertiggestellten Café am Thalersee unweit von Graz. 

Garteln ums Eck
#stadtplanung
Garteln ums Eck

Wir kennen Pop-up-Werbung, Pop-up-Stores, seit einiger Zeit sogar Pop-Up-Radwege. In der Innenstadt von Shanghai wurde von AIM Architecture mit Urban Bloom nun etwas Neues geschaffen: Ein Pop-up-Garten.

Sloweniens grünstes Bürogebäude
#greenbuilding
Sloweniens grünstes Bürogebäude

Mit „Vilharia“ beschert das dänische Büro Schmidt Hammer Lassen der Stadt Ljubljana einen Working-Hub, der in Sachen Nachhaltigkeit und lebenswertes Arbeitsumfeld alle Stücke spielt: Ein spannendes Projekt, das schon vor Fertigstellung als Sloweniens grünstes Bürogebäude gilt.

Höfe für alle
#stadtplanung
Höfe für alle

The PettCo nennt sich eine neue Quartiersentwicklung in Berlin-Friedrichshain. Hier werden Gründerzeitbauten saniert und durch einen nachhaltigen Neubau klimafit gemacht. Neuen öffentlichen Raum spendieren sechs Innenhöfe, Urban Farming inklusive.

Grüne Oase für Nanjing
#greenbuilding
Grüne Oase für Nanjing

An Wolkenkratzern fehlt es der chinesischen Metropole nicht. Erholungszonen im Freien jedoch sind Mangelware. Mit den „Oasis Towers“ wird nun eine grüne Oase für Nanjing geschaffen. Ein Stückchen Natur – wie ein kleines Zaubertal zwischen zwei spektakulär geformten Türmen.

Günstiger Wohntraum in Holz
#greenbuilding
Günstiger Wohntraum in Holz

Der nachhaltigste und erschwinglichste, aus Holz gebaute Stadtblock der Niederlande soll es werden: Marc Koehler und ANA Architects lassen im Amsterdamer Stadtteil IJburg einen Wohntraum mit eigenem kleinem Wald wachsen. Der vielsagende Name: „Robin Wood“. 

Eine Kathedrale aus Holz
#interior
Eine Kathedrale aus Holz

Der kanadische Promikoch und Internet-Phänomen Matty Matheson hat gemeinsam mit dem Architekten Omar Gandhi eine Restaurant-Landschaft geschaffen, die vom Boden bis zur Decke aus Holz besteht. Von folkloristischer Hüttenromantik ist man dennoch weit entfernt.

Eine ganze Stadt aus Holz
#stadtplanung
Eine ganze Stadt aus Holz

Im Entwicklungsgebiet Wendelstrand nahe Göteborg soll in einem stillgelegten Steinbruch eine ökologisch und sozial nachhaltige Siedlung wachsen. Die Architekten von Snøhetta zeigen mit ihrem Masterplan und dem Lakehouse, wie man Stadtplanung und Wohnbau neu denken kann.

Preisgekrönter Ingenieur-Holzbau
#smart office
Preisgekrönter Ingenieur-Holzbau

Das Bürogebäude des Jahres heißt Nodi, steht in Göteborg und ist aus Holz gebaut. Damit haben White Arkitekter neben ihrem Hochhaus in Skellefteå einen weiteren prämierten Holzbau geschaffen.

Vertikaler Wald wächst nach China
#greenbuilding
Vertikaler Wald wächst nach China

Vor acht Jahren eröffnete der erste vertikale Wald unter dem Namen Bosco Vertikale in Mailand. Nun ist das visionäre Wohnkonzept von Stefano Boeri in China angekommen.

Ideen am laufenden Band
#greenbuilding
Ideen am laufenden Band

In Heilbronn werden künftig Nerds, Tüftler und Wissenschaftler in einer eigenen Fabrik Ideen für die Zukunft produzieren. Die Innovationsfabrik 2.0 ist ein transparenter Holz-Hybridbau, der den Wissensaustausch möglichst durchlässig gestalten soll.

Nachhaltig studieren in Reims
#greenbuilding
Nachhaltig studieren in Reims

An der NEOMA Business School kann man etwas über nachhaltige Geschäftsbeziehungen lernen. Bald auch in ebensolcher Umgebung. Denn das Büro Henning Larsen baut der Hochschule in Reims einen Campus, der Umwelt und Studenten Freude machen wird.

Gebaut für weitere Leben
#greenbuilding
Gebaut für weitere Leben

Der Fritz Hansen Pavillon macht vor, wie nachhaltige Kreislaufwirtschaft geht: Vom Büro Henning Larsen gezielt für Demontage und Neuverwertung entworfen, dient er vorerst dem Designmuseum Danmark. Danach wird der Massivholz-Bau andernorts weitere „Leben“ beginnen.

Flughafen Zürich fliegt auf Holz
#greenbuilding
Flughafen Zürich fliegt auf Holz

Mit der Neuplanung des Docks A setzt die Flughafen Zürich AG neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Denn die Wettbewerbsjury entschied sich fürs Projekt „Raumfachwerk“ des Teams um BIG, HOK und 10:8 Architekten. Und dieses wird vorwiegend aus Holz gebaut.

Die öffentliche Hand greift zum Holz
#greenbuilding
Die öffentliche Hand greift zum Holz

Ein preisgekröntes Verwaltungsgebäude in der estnischen Kleinstadt Saue beweist nicht nur das architektonische Potenzial von Vollholzbauten. Es zeigt auch die Möglichkeiten – und die Verantwortung – lokaler Politik, nachhaltiger zu denken und zu agieren.

Besser, grüner, sauberer
#greenbuilding
Besser, grüner, sauberer

Die Einsatzkräfte der Berliner Stadtreinigung sind täglich unterwegs, um die Bundeshauptstadt herauszuputzen und Ressourcen im Kreislauf zu halten. Denselben Anspruch hat man auch für den neuen Standort am Südkreuz. Ein Musterbeispiel an nachhaltigen Ideen.

Wunderbar recycelbar
#greenbuilding
Wunderbar recycelbar

In der Hamburger HafenCity beginnen gerade die Bauarbeiten für ein Haus, das pro Jahr 42 Tonnen Sauerstoff produziert und 6,2 Tonnen CO₂ bindet. Das Cradle-to-Cradle-Hochhaus Moringa ist obendrein zu fast 100 Prozent recycel- und kompostierbar.

In den Tiefen des Forstes
#smart office
In den Tiefen des Forstes

Dichter grüner Wald ist häufig der Inbegriff von Ruhe, Natur und Ursprünglichkeit – so etwas braucht aber auch Aufmerksamkeit und Pflege. Dass forstwirtschaftliche Betriebe zudem architektonisch interessant sein können, beweist die Forst Administration Lodge in Tschechien.

Frivoler Eskapismus
#interior
Frivoler Eskapismus

Fransenlampen, berry-farbener Samt und grüner Marmor. Das Wiener Boutique-Hotel Die Josefine erteilt dem Minimalismus eine Absage. Wie die Gratwanderung zwischen burleskem Stilmix und zeitloser Grandezza gelungen ist, erklärt Architekt Daniel Hora im Interview.

Volvo präsentiert sich ganz in Holz
#greenbuilding
Volvo präsentiert sich ganz in Holz

In Göteborg wächst ein Erlebniszentrum der besonderen Art: Der schwedische Fahrzeughersteller Volvo setzt bei seiner neuen „World of Volvo“ ganz auf Holzbau und Natur. Bauteile und Engineering für den Entwurf von Henning Larsen kommen von der österreichischen Firma Wiehag.

Tausend Jahre Lebenszyklus
#architektur
Tausend Jahre Lebenszyklus

Unterhalb der alten Stabkirche Urnes in Norwegen soll das dazugehörige World Heritage Center entstehen. Was die beiden Bauten gemeinsam haben, ist der nachhaltige Baustoff Holz. Was sie trennt, sind tausend Jahre Geschichte.

Haus der Musik im Blätterwald
#architektur
Haus der Musik im Blätterwald

Sou Fujimotos Haus der Musik in Budapest hat vor kurzem die Pforten geöffnet. Es ist ein sowohl von der Musik als auch von der Natur inspirierter Bau in drei „Sätzen“ – oder besser gesagt Ebenen. Das sehr extravagante House of Hungarian Music huldigt nicht nur der ungarischen und nicht nur der klassischen Musik.

Aus Groß mach Klein
#wohnen
Aus Groß mach Klein

Dass sich das moderne Holzbau-Material CLT nicht nur für den Bau von Hochhäusern eignet, zeigt ein Einfamilienhaus im ländlichen Australien. Das CLT House ist ein Paradebeispiel für die nachhaltige Sanierung eines Bestandsgebäudes.

Smart und klimapositiv
#hotel
Smart und klimapositiv

Das Hotel Green Solution House auf der dänischen Insel Bornholm bietet smarte Zimmer und eine Energie- und Ressourcenanzeige in Echtzeit. Mit seinem neuen und klimapositiven Zubau aus Holz setzt das Hotel von 3XN/GXN neue Standards.

Eine Hightech-Bank aus Holz
#smart office
Eine Hightech-Bank aus Holz

Dass ein Holzbau auch sehr hightech daher kommen kann, zeigt eine neue Bankzentrale im norwegischen Stavanger. Bjergsted Financial Park bietet zukunftstaugliche Arbeitsplätze und zählt zu den größten Ingenieur-Holzbauten Europas.

Holzbau vom Star-Architekten
#hotel
Holzbau vom Star-Architekten

Im Tiroler Zillertal steht das erste fünfgeschossige Hotel in massiver Holzbauweise, entworfen vom italienischen Star-Architekten Matteo Thun. Dass wenige Kilometer vom Hotel MalisGarten einer der Marktführer im konstruktiven Holzbau sitzt, ist kein Zufall.

So upcycelt man ein Hochhaus
#greenbuilding
So upcycelt man ein Hochhaus

Das dänische Architekturbüro 3XN betreibt unter dem Namen GXN eine eigene Firma für grüne Innovation. Kim Herforth Nielsen und Kåre Poulsgaard sprechen im Interview über Behavioural Design, den Markttreiber CO2 und ihr radikales Hochhaus-Projekt in Sydney.

Das wunderbare Wasserhaus
#greenbuilding
Das wunderbare Wasserhaus

Nachhaltig, individuell und dennoch zum Ensemble passend soll es werden: Das Büro KCAP baut ein „Wasserhaus“ ans Hamburger Ufer. Einen zukunftsorientierten Wohnturm, der die HafenCity um ein weiteres Stück spannender Architektur bereichern wird.

Superblock in Holzbauweise
#stadtplanung
Superblock in Holzbauweise

Kanadas Megaprojekt Waterfront Toronto bekommt mit dem Quartier Quayside eine vollelektrische und klimaneutrale Community. Die Highlights: 8.000 Quadratmeter urbaner Wald und das Timber House von Architekt David Adjaye.

Das nachhaltigste Gebäude der Welt
#greenbuilding
Das nachhaltigste Gebäude der Welt

Drei Kerzen können einen Quadratmeter beheizen. Das Eisbärhaus in Baden-Württemberg hat die Auszeichnung „Klimapositiv“ und die höchste DGNB-Zertifizierung aller Zeiten erhalten. Ein guter Grund, sich das Baukonzept näher anzusehen.

Das ist Rocket Science
#greenbuilding
Das ist Rocket Science

Die Schweiz hat eine Rakete am Start. Das Wohn-Hochhaus Rocket in der Winterthurer Lokstadt wird aus Holz gebaut und peilt eine Höhe von 100 Metern an. Wohnen soll hier künftig die 2000-Watt-Gesellschaft.

Eine Sonnenblume für São Paulo
#smart office
Eine Sonnenblume für São Paulo

Das Girassol ist ein cooles Office-Gebäude in einem hippen Szeneviertel der brasilianischen Metropole. Für die Architekten standen sowohl Wohlbefinden, Zufriedenheit und Produktivität für die Mitarbeiter als auch das Thema natürliche Umgebung im Mittelpunkt.

Digital und klimaneutral
#greenbuilding
Digital und klimaneutral

Für ihr wegweisendes Holz-Hochhaus wurden White Arkitekter gerade international ausgezeichnet. Forscher und Architekt Jonas Runberger sagt, warum computergestützte Design-Prozesse zur Erreichung der Klimaziele so wichtig sind. 

Radikal zu Fuß
#stadtplanung
Radikal zu Fuß

Das kalifornische San Diego bekommt einen neuen Stadtteil, und der ist zu 100 Prozent autofrei. Damit ist das Projekt Neighbourhood Next so ziemlich das radikalste, was man in den USA planen kann.

Holzbau mit Industrial Chic
#smart office
Holzbau mit Industrial Chic

Die Fassade besteht aus recyceltem Aluminium, das Tragwerk basiert auf einer hybriden Holzbauweise. Das Office-Gebäude i8 im Münchner Werksviertel setzt auf Dekarbonisierung und knüpft an die industrielle Vergangenheit des Viertels an.

Medizin für Klimaopfer
#stadtplanung
Medizin für Klimaopfer

Um durch die Klimaerwärmung den regelmäßig über seine Ufer tretenden Pailao-Fluss in Shenzhen zu zähmen, hat das Architekturbüro VenhoevenCS unter dem Titel „River Blueway Project“ einen ganzen Stadtteil neu, smart und sehr grün entwickelt.

Zedern im 35. Stock
#greenbuilding
Zedern im 35. Stock

Stefano Boeri gilt als Pionier der biodiversen Architektur. In einem Vorort von Lausanne entsteht mit dem Torre dei Cedri ein weiteres seiner spektakulären Hochhäuser. In diesem vertikalen Wald wachsen 80 Bäume.

Grünes Kleinod
#greenbuilding
Grünes Kleinod

Stadtverdichtung, die Natur in Häusermeere holt: Das Büro smartvoll hat ein Modell für Dachbodenausbauten entwickelt, das grüne Oasen auf bestehende Gebäude setzt. Motto: Baummasse statt Baumasse. Ein kleines Projekt mit großem Potenzial. 

Co-Housing neu gedacht
#wohnen
Co-Housing neu gedacht

Drei Tonnen Salat und Gemüse pro Jahr sollen am Dach des Holzbau-Projektes We-House in der Hamburger HafenCity angebaut werden. In der Kantine des ausgeklügelten Öko-Hauses können die Mieter zum Selbstkostenpreis essen.

Wohnen im Haus aus Balkonen
#wohnen
Wohnen im Haus aus Balkonen

Mit „The Grid“ hat das niederländische Büro KCAP Amsterdam ein Gebäude der besonderen Art beschert: Der jüngst fertiggestellte Wohnblock sieht aus, als würde er ganz und gar aus Balkonen bestehen. Und das ist längst nicht alles, was ihn zum lebenswerten Zuhause macht.

Aus Alt mach Neu
#greenbuilding
Aus Alt mach Neu

Studio RHE hatte die Aufgabe, eine triste Beamtenburg aus den 1990er-Jahren in eine hippe Shared-Office-Location umzuwandeln. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Holzbauspezialisten Wiehag entstand The Import Building, ein preisgekröntes Holzbauprojekt in London.

Brücke in die Zukunft
#greenbuilding
Brücke in die Zukunft

Weil die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf saniert gehört, haben sich die Leute von RKW Architektur etwas überlegt – und zwar einen spektakulären Neubau. Und dieser hat es buchstäblich in sich …

Auf zu neuen Höhen
#greenbuilding
Auf zu neuen Höhen

Mit einer Höhe von 280 Metern könnte der River Beech Tower alle bisherigen Holz-Hochhäuser überragen. Das Architekturbüro Perkins+Will möchte mit einem neuen Tragwerksystem die Grenzen des konstruktiven Holzbaus neu ausloten.

Petrischale der Nachhaltigkeit
#greenbuilding
Petrischale der Nachhaltigkeit

Architekt Henning Larsen hat für das Pujiang Convention Centre Nachhaltigkeit so weit gedacht, dass er mit seinem Entwurf Größen wie Zaha Hadid Architects, GMP Architects und MVRDV hinter sich ließ. Preisfrage: Was bitte kann das Teil?

Das klimaneutrale Büro
#smart office
Das klimaneutrale Büro

Ressourcenschonende Holz-Hybrid-Bauweise und ein CO₂-neutraler Betrieb. Das peilt der Hitachi Columbus Campus im neuen Mannheimer Stadtteil Franklin an. Das Architekturbüro AllesWirdGut bedient sich dabei eines seit Jahrhunderten erprobten Lüftungssystems.

Der Holzgigant von Nordhavn
#greenbuilding
Der Holzgigant von Nordhavn

Das Projekt Marmormolen im neuen Kopenhagener Stadtteil Nordhavn wird nach den UN-Nachhaltigkeitszielen gebaut. Das Bürogebäude von Henning Larsen und Ramboll wird einer der größten Holzbauten Dänemarks sein – und mehr als nur ein Platz zum Arbeiten.

Volle Sonnenenergie voraus
#greenbuilding
Volle Sonnenenergie voraus

Mit dem Neubau „Sun Rock“ für Taiwans Elektrizitätsversorger hat MVRDV ein gebautes Manifest für eine CO2-freie Zukunft entworfen. Denn was optisch an ein gigantisches Gürteltier erinnert, ist ganz auf optimale Nutzung von Sonnenenergie ausgerichtet. 

Woodscraper mit Exoskelett
#greenbuilding
Woodscraper mit Exoskelett

Sidewalk Labs testet an einem digitalen Modell die Machbarkeit des welthöchsten Holz-Hochhauses. Mit dem 35 Stockwerke hohen Proto-Model X peilt Googles Sparte für Stadtentwicklung die Industrialisierung des Holzbaus an.

Yes zum „Jess“!
#stadtplanung
Yes zum „Jess“!

Die kleine Stadt Jessheim bekommt ein schönes neues Zentrum: Designt vom norwegischen Büro Mad architects entsteht ein City-Center, das nachhaltige Stadtentwicklung mit attraktiven Innen- und Außenbereichen verspricht.

Holzhaus mit Rückbaugarantie
#greenbuilding
Holzhaus mit Rückbaugarantie

Das Kajstaden Tall Timber Building in Schweden markiert den Beginn einer neuen Generation von massiven Holz-Hochhäusern. Der Baustoff sparte an die 550 Tonnen CO₂ ein und lässt sich später problemlos recyceln.

Klimaneutral und leistbar
#stadtplanung
Klimaneutral und leistbar

Zürichs neues Stadtquartier Zwhatt soll klimaneutrales Wohnen möglich machen, und das zu leistbaren Preisen. Unter anderem im 75 Meter hohen Holz-Hybrid-Turm namens Redwood, dessen Fassade Sonnenstrom erzeugt.

Im Tal der Mode
#stadtplanung
Im Tal der Mode

Das Architekturbüro BIG hat wieder Großes angekündigt: In der Stadt Porto in Portugal soll das urbane Modedorf Fuse Valley entstehen, das sich selbst befruchten und weiterentwickeln soll.  

„Wir erleben einen Paradigmenwechsel“
#greenbuilding
„Wir erleben einen Paradigmenwechsel“

Die oberösterreichische Firma Wiehag ist einer der Weltmarktführer im Ingenieur-Holzbau. Geschäftsführer Erich Wiesner spricht im Interview über die Anfänge des Holzbaus und die aktuelle Trendwende in der Baubranche.

Hier kommt Carl
#greenbuilding
Hier kommt Carl

Carl nennt sich ein Wohnturm, der derzeit in Pforzheim gebaut wird. Abgesehen von seiner tragenden Konstruktion, besteht auch die Außenfassade des Hochhauses aus Holz. Wie das geht, erklärt Architekt Peter W. Schmidt.

D wie Dekarbonisierung
#greenbuilding
D wie Dekarbonisierung

Der spanische Energieversorger Naturgy hat sein neues Headquarter bezogen: Den Bürokomplex D525. Der ehemalige Wohnblock der 1970er Jahre wurde umweltfreundlich saniert. Die nachhaltige Immobilie in Barcelona verfügt unter anderem über eine ganz spezielle Fassade.

Das Spiel kann beginnen
#smart office
Das Spiel kann beginnen

Der neue Lego Campus im dänischen Billund ist ein Lego-Set im Großformat. Die nachhaltige Bürostadt kommt genauso verspielt daher, wie die kultigen Bausteine. Mitarbeiter sollen hier spielend zu Innovationen inspiriert werden.

Arbeiten als Marktbesuch
#smart office
Arbeiten als Marktbesuch

In Tel Aviv hat das lokale Architekturbüro Roy David eine super-stylishe Coworking-Landschaft gestaltet. Als Inspiration diente das Konzept des klassischen israelischen Markts. Das Ergebnis ist ein echter Leckerbissen.

Ein Stadtteil wird neu geboren
#stadtplanung
Ein Stadtteil wird neu geboren

„Downsview“ im Norden von Toronto steht vor einer beeindruckenden Verwandlung: Noch wird das Viertel von Verkehrsadern und einem ehemaligen Flughafen zerteilt. Doch es soll bald zum einladenden, grünen Stadtteil werden. 

Das exportierte Holz-Hochhaus
#greenbuilding
Das exportierte Holz-Hochhaus

Die USA hinken bei Ingenieur-Holzbauten bislang hinterher. Mit dem knapp 90 Meter hohen Ascent Tower in Milwaukee soll sich das nun ändern. Das Knowhow und die Bauelemente des bald höchsten Holz-Towers der Welt kommen aus Österreich.

Holz-Tower auf der Parkgarage
#stadtplanung
Holz-Tower auf der Parkgarage

Aus dem Dach eines historischen Parkhauses in Stockholm soll ein Holz-Hochhaus 40 Stockwerke in die Höhe wachsen. Der Entwurf von Anders Berensson ist ein Paradebeispiel für die effiziente Raumnutzung in der Stadt.

Die Fassade als grünes Regal
#greenbuilding
Die Fassade als grünes Regal

Mit dem Projekt Green Villa im Süden der Niederlande denkt MVRDV nicht nur die Fassadenbegrünung neu. Das sogenannte fassadenlose Gebäude löst die markante Grenze zwischen Innen- und Außenraum auf.

Schule mit Hygge-Faktor
#greenbuilding
Schule mit Hygge-Faktor

Die Kautokeino skole im nördlichen Norwegen ist ein Projekt, das der Einzigartigkeit der samischen Kultur und Pädagogik gerecht werden soll. Der geplante Massivholzbau ist so hygge, dass man am liebsten für ein paar Nächte einchecken möchte.

Das Beste beider Welten
#stadtplanung
Das Beste beider Welten

Wer würde nicht gern an der Gestaltung des eigenen Viertels mitwirken? Die künftigen Bewohner des Pionierprojekts „Floating Gardens“ können das. Weil der neue, nachhaltige Komplex in Amsterdam nicht nur eine Schule hat, sondern auch ebensolche machen soll.

Der neue ISO-Standard fürs Bauen
#greenbuilding
Der neue ISO-Standard fürs Bauen

Bislang fehlte es bei der Bewertung der Klimaneutralität an einem einheitlichen Maßstab. Ein globaler ISO-Standard für CO₂-Neutralität soll das nun ändern. Der Baustoff Holz gilt künftig nicht automatisch als CO₂-negativ.

Urbaner Wohnblock vom Fließband
#greenbuilding
Urbaner Wohnblock vom Fließband

Apples ehemaliger Design-Chef BJ Siegel hat ein Modulhaus-Konzept aus Holz entwickelt. Das urbane Fertighaus namens Juno soll massentauglich produziert werden – und einschlagen wie das iPhone.

Hamburg setzt neue Benchmark
#greenbuilding
Hamburg setzt neue Benchmark

Die HafenCity Hamburg ist ein zukunftstaugliches Stadtviertel. Ökologisch gekrönt wird es nun durch das Null-Emissionshaus, das völlig CO₂-neutral ist – und zerlegbar wie ein Lego-Haus.

Baumhaus der Superlative
#greenbuilding
Baumhaus der Superlative

Es trägt den Namen Tree House Rotterdam und sieht aus wie ein gigantisches Holzregal mit aufgesetzten Glaskobeln. Hollands neue Landmark in spe will die Nachhaltigkeit von Holz-Hochäusern auf ein neues Niveau hieven.

KCAP baut aufs Fashion House
#stadtplanung
KCAP baut aufs Fashion House

Stadtverdichtung, einmal anders: In Amsterdam West wird ein neues Viertel auf ein bestehendes gebaut. Ein architektonisch extravagantes Großprojekt, das Wohnungen und öffentliches Grün schafft. Zum Beispiel mit dem, vom Büro KCAP aufs „Fashion House“ gesetzten OKU House.

Ein Trio in Pastell
#stadtplanung
Ein Trio in Pastell

In Breda entsteht ein spannender Mixed-Use-Komplex: Powerhouse Company und Shift Architecture Urbanism setzen das Projekt 5-Tracks zwischen Bahngleise und City – ein Gebäudetrio in Pastell, mit viel Ziegel, Grün und schönen Extras.

So wird High-Tech zu Holz-Tech
#greenbuilding
So wird High-Tech zu Holz-Tech

Für das Homerton College in Cambridge haben Alison Brooks Architects einen Holzbau entworfen, der moderne Holzbauweise mit High-Tech-Komponenten kombiniert. Das sei der nächste Schritt in eine kohlenstoffarme Zukunft, heißt es.

Eine Kaserne wird zum Traumhaus
#stadtplanung
Eine Kaserne wird zum Traumhaus

Autofrei, bezahlbar, farbenfroh: Die vom Büro MVRDV designte Anlage „Traumhaus Funari“ in Mannheim setzt ein vielseitiges Wohnquartier aufs Gelände der ehemaligen US-Kaserne. Mit viel Grün und Auswahlmöglichkeiten für künftige Bewohner.

Die vertikale Kleingartensiedlung
#stadtplanung
Die vertikale Kleingartensiedlung

Für den Selbstversorger-Traum muss man nicht mehr zum Aussteiger werden. Das Modulkonzept The Farmhouse von Studio Precht lässt einen im Großstadtdschungel zum Kleinbauern werden.

Floraler Cyborg
#stadtplanung
Floraler Cyborg

In Shanghai erwächst derzeit unter dem Namen Solar Trees Marketplace ein Wald aus künstlichen und echten Bäumen. Und mittendrinn wird Sonnenstrom geerntet.

Vom Hamsterrad ins Perpetuum mobile
#greenbuilding
Vom Hamsterrad ins Perpetuum mobile

In Madrid entsteht ein Bürogebäude, das nicht nur arbeiten lässt, sondern auch selbst etwas tut: Es generiert Sonnenstrom! Und zwar mehr, als gebraucht wird.

Wo man den Wald vor lauter Bäumen sieht
#greenbuilding
Wo man den Wald vor lauter Bäumen sieht

In London entsteht soeben das aufsehenerregende Bürohaus „Roots in the sky“: Mit Wald auf dem Dach. Geplant hat es das Studio RHE von Architekt Richard Hywel Evans, dem Schöpfer des Six Senses Resort Zil Pasyon.

Zurück in die Zukunft
#stadtplanung
Zurück in die Zukunft

Einst war Oslo aus Holz gebaut. Die Neugestaltung des Bahnhofsareals bringt das traditionelle Baumaterial wieder in die skandinavische Metropole zurück. Unter dem Namen Fjordporten entsteht ein spektakulärer Büroturm samt innovativem Hub.

Der „Wohn-Wald“ von Groningen
#stadtplanung
Der „Wohn-Wald“ von Groningen

Hat das Büro Powerhouse Company die Hand im Spiel, steht Nachhaltigkeit im Vordergrund. So auch beim Projekt „HOLT“, das dem niederländischen Groningen nun einen lebenswerten „Wohn-Wald“ beschert.